Digitale Entlastung für die Pflege
Effizientere Prozesse bei der Diakonie Ruhr
Die Ausgangssituation
Die Diakonie Ruhr (3.200 Mitarbeitende, 200 Einrichtungen) hatte mit erheblichen Herausforderungen in ihrer IT- und Konnektivitäts-Infrastruktur zu kämpfen. Über Jahre hinweg entstanden uneinheitliche Regelungen für mobile Geräte und Mobilfunkverträge, was zu einem hohen Verwaltungsaufwand führte. Mitarbeitende nutzten unterschiedliche Smartphones und individuell abgeschlossene Verträge, die separat abgerechnet werden mussten. Dies erschwerte nicht nur die interne Kommunikation, sondern auch die Dokumentation im Arbeitsalltag.
Viele Arbeitsprozesse waren weiterhin analog und damit ineffizient. Besonders in der Sozialwirtschaft, wo direkter Kontakt zu Menschen im Mittelpunkt steht, stellte dies ein Hindernis für eine moderne Arbeitsweise dar. Der hohe Kommunikationsaufwand mit der Zentrale und fehlende technische Unterstützung belasteten die tägliche Arbeit zusätzlich. Zusammen mit dem Fachkräftemangel wirkte sich das negativ auf die Attraktivität der Diakonie Ruhr als Arbeitgeber aus.

Ein weiteres Problem war die Einführung neuer Technologien. Während jüngere Mitarbeitende oft routiniert im Umgang mit digitalen Geräten waren, benötigten ältere Kolleg*innen mehr Unterstützung. Unterschiedliche Erfahrungslevel und Bedürfnisse erforderten ein sensibles Vorgehen. Um alle Mitarbeitenden gleichermaßen einzubinden, mussten Berührungsängste abgebaut und neue Lösungen praxisnah eingeführt werden.
Die Herausforderungen
Fehlende Standardisierung bei Geräten & Verträgen → hoher Verwaltungsaufwand, erschwerte Kommunikation
Analoge Prozesse → ineffizient & nicht mehr zeitgemäß
Hoher Kommunikationsaufwand mit der Zentrale
Fehlende technische Unterstützung für mobiles & stationäres Arbeiten
Unterschiedliche Digitalkompetenzen → Bedarf an individueller Unterstützung
Negative Auswirkungen auf Arbeitgeberattraktivität (v. a. durch Fachkräftemangel)
Die Lösung
Durch die Partnerschaft mit Samsung und Bonamic sollte die Digitalisierung der Diakonie Ruhr vorangetrieben werden, um moderne Arbeitsweisen zu etablieren.
Dank Samsung DeX können wir den Spagat zwischen fortschreitender Digitalisierung und dem zur Verfügung stehenden Kostenrahmen meistern, weil wir weniger Geräte anschaffen und verwalten müssen.
Ziele waren die Standardisierung der IT-Infrastruktur, eine deutliche Zeitersparnis durch optimierte Prozesse sowie die Schaffung einer flexiblen und attraktiven Arbeitsumgebung, die Mitarbeitende aller Generationen anspricht und neue Fachkräfte gewinnt. Im Bereich Sicherheit wurde zudem ein Mobile Device Management (MDM) implementiert, um firmeneigene Geräte zentral zu verwalten, den Zugriff auf sensible Daten zu kontrollieren, Sicherheitsrichtlinien effizient durchzusetzen und den On- und Offboarding-Prozess für die Mitarbeitenden der Diakonie Ruhr zu vereinfachen.